Familien-Kiez-Fest: Das Etwas

Das Familien-Kiez-Fest am 14. September 2018 mit Ständen von vielen lokalen Trägern, Organisationen und Initiativen war ein großer Spaß für alle großen und kleinen Besucher*innen.

Nun sind Erinnerungen an ein schönes Fest eine wunderbare Sache. Die Unterhaltungen mit den Nachbar*innen kommen von Zeit zu Zeit wieder ins Gedächtnis, vielleicht haben sich auch neue Bekanntschaften geschlossen und grüßen sich fortan auf der Straße. Die auf dem Fest gemalten Bilder und gebastelten Windlichter haben einen Platz im eigenen Heim gefunden. Ja und auch die längst verdauten leckeren Kuchen, die Zuckerwatte, die Steinpilzcremesuppe und die frisch gepresste Saft sowie Kaffee und Limo lassen im Gedächtnis immer mal wieder das Wasser im Munde zusammenlaufen. 

Doch bereits bei der Organisation des Festes entstand eine Idee: wie können wir auf dem Fest etwas Dauerhaftes kreiieren. Etwas, das Besucher*innen und Anbieter*innen gemeinsam schaffen und das später im Kiez aufgestellt werden kann. 

Dieses Etwas ist uns tatsächlich gelungen und es ist auf Expansion, auf Veränderung, auf Wachsen, Blühen und Gedeihen angelegt.

In diesem Jahr haben daran mitgewirkt: viele Kinder, die Allegro-Grundschule, die Bildungsbotschafter, die Interessengemeinschaft Potsdamer Straße, die kinderKUNSTmagistrale und der wachsenlassen Gemeinschaftsgarten

Wir sind sehr gespannt, wie es weiter geht. 

Foto: kinderKUNSTmagistrale

Foto: kinderKUNSTmagistrale

Foto: igp

Foto: igp

Foto: igp

Foto: igp

Endlich Tempo 30

Gemeinsam mit dem Stadtteil-Forum Tiergarten Süd

Am Samstag den 9. Juni 2018 waren wir auf der Potsdamer Straße unterwegs, um den Beginn des Testversuches Tempo 30 auf der Potsdamer Straße würdig zu begehen. Denn für uns und auch die Mitglieder des Stadtteil-Forums ist es unbestritten, dass eine Verlangsamung des Autoverkehrs in der Straße viele Vorteile hat - mehr Ruhe, weniger Streß, mehr Sicherheit, weniger Gesundheitsgefährdung usw.

Bis Sommer 2019 wird nun gemessen, denn sichere Ergebnisse bringen nur die Langzeitstudien - erst durch sie können Veränderungen qualitativ sicher belegt werden. Wir verteilten Informationen und sprachen mit vielen Passant*innen und Autofahrer*innen - die überwiegende Resonanz war positiv und hoffnungsvoll, dass auch eine Hauptverkehrsstraße zur Ruhe kommen kann. Doch nicht alle sind begeistert von der Entschleunigung, wie die Entsorgung eines unserer Banner in einen Container belegt. 

Berlin machen 2018

Diese Jahr beteiligte sich der BOULEVARD POTSDAMER mit gleich zwei Aktionen beim Berlin machen - am 8. und am 9. Juni 2018. Denn wie heißt es bei den Organisatoren: 

Machen Sie mit – bestimmt finden Sie vor Ihrer Tür einen Ort, der schöner sein könnte. Suchen Sie sich Freunde, Bekannte, Nachbarn, Mitstreiter im Verein, der Kiezgruppe und schenken sich gemeinsam und Berlin einen Tag für eine schöne, liebenswerte und attraktiv gestaltete Stadt, in der sich ihre Bewohner und Besucher im öffentlichen Raum wohlfühlen.


Plogging durch den Schöneberger Norden - gemeinsam mit dem Projekt Der Schöneberger Norden bewegt sich

Es war heiß, sehr heiß an diesem Tag. Doch im Kleistpark gab es ein paar Plogger, die diese Erlebnis mitmachen wollten - Joggen/Walking und Müll sammeln. Einige waren Touristen und besonders interessiert und aktiv war ein Mädchen. Von vielen anderen kamen Bemerkungen wie "das hab ich schon so oft gemacht", "ich räume in meinem eigenen Umfeld immer auf." Das ist doch dann auch gut zu hören.

Die Ausbeute besonders in den Gebüschen war ertragreich. Und wir haben Kronkorken extra gesammelt - irgendwann entsteht daraus das BOULEVARD POTSDAMER Windspiel. Denn: wir werden es wieder machen.

Auch sportlich hat es das Ploggen in sich - allein die sich schnell füllenden Säcke laufend zu transportieren oder auch in Hecken abzutauchen. Ganz zu schweigen von den vielen Kniebeugen und Ausfallschritten - das ist Ganzkörpertraining vom Feinsten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Stadtradeln 2018

Graphik - ProjektAuch 2018 nahm der BOULEVARD POTSDAMER wieder mit einem Team beim Stadtradeln - Radeln für ein gutes Klima teil. 

9 Menschen trugen die Kilometer ein, die sie zwischen dem 3. und dem 21. Juni in der Stadt unterwegs waren. In diesem Jahr war niemand auf einer längeren Radtour unterwegs und schickte aus Italien oder sonstwo die Kilometer. Ein großes Danke an alle, die das Team mit getragen haben. 

Allein unsere geradelten Kilometer zeigen, wie wichtig eine gute Fahrrad-Infrastruktur in Berlin ist und wir werden uns weiter in den Fahrradnetzwerken Tempelhof-Schöneberg  und Mitte dafür einsetzen, dass diese auch endlich in der Potsdamer Straße angelegt wird. 

Natürlich sind in Berlin sehr viel mehr Menschen unterwegs und die Sicherheit für alle - ob alt, jung, schnell, langsam, auf Rennrad, Cargobike oder Dreirad - ist überall und immer wichtig und endlich vom Senat zu gewährleisten. 

Ein erster Schritt in die richtige Richtung ist die Verabschiedung des Mobilitätsgesetzes, die heute (28. Juni 2018) endlich durch den Senat erfolgt.

Doch dann beginnt ja erst die richtige Arbeit vor Ort. Damit die Umsetzung sich nicht auf den Tag Nimmerlein verschiebt, werden wir uns weiterhin aktiv einbringen und auf all die Ecken und Enden hinweisen, die hier von uns am BOULEVARD POTSDAMER wichtig sind.  

Damit wir beim nächsten Stadtradeln auch schon Unterschiede bemerken. 

Tempo 30 auf der Potsdamer Straße

Herzlichen Dank an das Team von mittendran.de, dass wir diesen Artikel übernehmen können. 

Ein Beitrag von Barbara Kreibich

Die Potsdamer Straße ist sehr stark mit Abgasen und Lärm belastet. An der Potsdamer Str. 102, gegenüber dem einstigen Tagesspiegelgebäude, werden seit Jahren Stickoxidwerte zwischen 56 und 60 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft im Jahresdurchschnitt gemessen. Das ist weit mehr als der zulässige Grenzwert von 40 Mikrogramm. Es gibt nur wenige Straßen in Berlin, z.B. die Leipziger Straße, an denen die Luft noch gesundheitsschädlicher ist.

Stickoxid- und Feinstaub-Belastung in der Potsdamer Straße (Grafik Barbara Kreibich nach RUBIS-Messwerten an der Potsdamerstr.102)

Bei der Belastung mit Feinstaub (PM10) sieht es seit der Einführung der grünen, gelben und roten Plaketten ein wenig besser aus. Die Messwerte liegen etwas unterhalb des erlaubten Grenzwertes von 40 Mikrogramm. Allerdings werden die PM10-Werte an der Potsdamer Str. 102 nur aus dem gemessenen Ruß geschätzt.

Die Belastung durch Lärm wird üblicherweise aus der Verkehrsmenge berechnet. Einer der lautesten Orte ist die Kreuzung Potsdamer Str./Bülowstraße mit Werten von z.T. mehr als 70 Dezibel tags und nachts. Werte über 55 gelten den Lärmforschern als gesundheitsgefährlich. Besonders schädlich ist der Lärm bei Nacht.

Lärm und Abgase belasten die Gesundheit der Anwohner, der Beschäftigten und der Passanten stark. Eigentlich wollen wir ja gerne weiterhin gesund an der Potsdamer Straße wohnen, einkaufen, vor den Lokalen auf dem Fußweg in der Sonne sitzen, Rad fahren.

Was tun? Fahrverbote für Diesel-Fahrzeuge? Oder gibt es Alternativen? Eine mögliche, relativ schonende Maßnahme ist die Einführung von Tempo 30 (statt Tempo 50). In der Silbersteinstraße in Neukölln ließ sich damit der Stickoxid-Ausstoß um 20% verringern, in der Schildhornstraße in Steglitz um 17%. Es kommt darauf an, durch Tempo 30 einen flüssigeren Verkehr zu erreichen als vorher mit Stop–and-Go. Auch der Lärm lässt sich um etwa 3 Dezibel, d.h. wahrnehmbar, reduzieren.

Der Senat plant daher die Einführung von Tempo 30 im Straßenzug Leipziger Straße – Potsdamer Straße – Hauptstraße:

  • Mitte Juni 2018 wird auf der Potsdamer Straße Tempo 30 eingerichtet.
  • Mitte August 2018 beginnen die Messungen des Verkehrsflusses mit einem Spezialfahrzeug. Es wird gemessen, wie oft es zu Staus kommt, und wie oft Bremsen und Wiederanfahren auftreten. Möglicherweise muss die Ampelschaltung der neuen Tempovorgabe angepasst werden. Verändert sich die Stickoxid-Belastung dadurch? Wird der Lärm reduziert? Wird Verkehr in untergeordnete Nebenstraßen verlagert?
  • Ende Juli 2019 wird die Messung beendet und dann abschließend ausgewertet.
  • Ende Oktober 2019 soll dann eine Entscheidung über die Einführung von Tempo 30 auf der Potsdamer Straße erfolgen.

Werden sich die Fahrer an Tempo 30 halten? Die Erfahrungen aus früheren Untersuchungen zeigen, dass die meisten sich schon im Laufe des ersten Jahres immer besser an die neue Vorgabe halten. Es ist hilfreich, wenn die Schilder durch einen Hinweis wie z.B. „Tempo 30 Achtung Kinder“, oder „Für Lärmschutz Tempo 30“, oder „Umweltschutz durch Tempo 30“ ergänzt werden. Die elektronische Anzeigetafel zwischen den Kreuzungen Potsdamer/Lützowstraße und Potsdamer Straße/Schöneberger Ufer könnte für solche Hinweise genutzt werden. Nötig ist natürlich auch eine wirksame Kontrolle von Tempo 30.

Was wird die Maßnahme bringen? Manche Autofahrer werden sich über Tempo 30 ärgern. Im Durchschnitt sinkt aber die Reisezeit auf 100 m Strecke nur um 0 bis 4 Sekunden. Für die Anwohner kann Tempo 30 eine Entlastung bei Lärm und Abgasen bringen. Falls der Stickoxidwert von 56 Mikrogramm (Jahr 2016) um 20 % sinken sollte, könnte man etwa 45 Mikrogramm erreichen. Dieser Wert liegt zwar immer noch über dem Grenzwert von 40 Mikrogramm, aber es ist nicht nichts! Wir sollten die Maßnahme also als Anwohner unterstützen!

Von Nachteil ist es, dass während der langen Zeit des Messens für Tempo 30 keine straßenbaulichen Veränderungen an der Potsdamer Straße durchgeführt werden können. Man kann die Zeit aber nutzen, um die Planung für deutliche Verbesserungen für den Radverkehr und für eine Straßenbahntrasse auf der Potsdamer Straße voranzubringen. Auch diese Maßnahmen werden die Umweltsituation verbessern.

Ein Arbeitskreis Verkehr des Stadtteilforums Tiergarten-Süd wird sich weiterhin mit allem befassen, was unseren Kiez im Bereich „Öffentlicher Raum und Verkehr“ betrifft.

Radfahren an der Potsdamer Straße - Ergebnisse der Umfrage

Im aktuellen IGP-Newsletter ( Ende Februar 2018 ) berichten wir über die Ergebnisse der Umfrage "Radfahren an der Potsdamer Straße".                                                  

Weitere Themen sind:

Fahrradbügel in Tiergarten-Süd und Schöneberg-Nord und wie Sie sie über eine APP leicht an den Stellen beantragen können, wo Sie sie brauchen. 

Unterstützen Sie das Netzwerk Fahrradfreundliches Tempelhof-Schöneberg. Ganz umsonst, aber politisch wirksam. 

Sie möchten den Newsletter lesen. Dann folgen Sie einfach diesem Link.

Newsletterbestellung

Wenn Sie zu Themen des Projektes BOULEVARD POTSDAMER und der IGP informiert werden möchten, dann bestellen Sie unseren Newsletter. Er erscheint circa ein Mal im Monat.  Sie sind per diesem Link nur wenige Sekunden von Ihrer Bestellung entfernt. 

 

UMFRAGE: Stadtgrün rund um die Potsdamer Straße

 
 
Mitmachen bitte: 10 Minuten für den BOULEVARD POTSDAMER und dann winkt auch noch ein Freigetränk!
 
 
Eine studentische Forschungsgruppe des Masters in Umweltplanung der TU Berlin wird im Januar/Februar 2018 eine Umfrage zum Thema Stadtgrün in der Nachbarschaft rund um die Potsdamer Straße durchführen. Die Gruppe arbeitet gemeinsam mit dem BOULEVARD POTSDAMER. Das Projekt erhält dadurch für die Aktionen im Jahr 2018 Erkenntnisse, die für unsere Umsetzungen wichtig sein können.
 
Die Analyse konzentriert sich auf die Schwerpunktsetzung verschiedener Begrünungs- und Umweltmaßnahmen, die zu der Verbesserung von Ökosystemleistungen beitragen, wie zum Beispiel Stadtgärten, begrünte Gebäude (Fassaden, Dachgärten), Straßenbegrünung, und umweltfreundliche Unternehmen und Bildung. Erfasst werden die Präferenzen der AnwohnerInnen, GeschäftsinhaberInnen und Angestellten der Potsdamer Straße.
 
Der Link kann gerne weiter geschickt werden. Und in der Umfrage gibt es auch noch mehr Informationen
 
Wikipedia - gemeinfrei

UMFRAGE: Stadtgrün rund um die Potsdamer Straße

 
 
Mitmachen bitte: 10 Minuten für den BOULEVARD POTSDAMER und dann winkt auch noch ein Freigetränk!
 
 
Eine studentische Forschungsgruppe des Masters in Umweltplanung der TU Berlin wird im Januar/Februar 2018 eine Umfrage zum Thema Stadtgrün in der Nachbarschaft rund um die Potsdamer Straße durchführen. Die Gruppe arbeitet gemeinsam mit dem BOULEVARD POTSDAMER. Das Projekt erhält dadurch für die Aktionen im Jahr 2018 Erkenntnisse, die für unsere Umsetzungen wichtig sein können.
 
Die Analyse konzentriert sich auf die Schwerpunktsetzung verschiedener Begrünungs- und Umweltmaßnahmen, die zu der Verbesserung von Ökosystemleistungen beitragen, wie zum Beispiel Stadtgärten, begrünte Gebäude (Fassaden, Dachgärten), Straßenbegrünung, und umweltfreundliche Unternehmen und Bildung. Erfasst werden die Präferenzen der AnwohnerInnen, GeschäftsinhaberInnen und Angestellten der Potsdamer Straße.
 
Der Link kann gerne weiter geschickt werden. Und in der Umfrage gibt es auch noch mehr Informationen
 
Wikipedia - gemeinfrei

Gespräch mit Bulawan Calanta, Ayan Filipino Streetfood

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Sein Geschäft rangiert international unter den besten philippinischen Restaurants. Ressourcen zu schonen und nachhaltig zu wirtschaften ist Bulawan Calanta wichtig. Welche Erfahrungen hat er damit an der Potsdamer Straße in Berlin gemacht?

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DER GRÜNE BOULEVARD

29. September 2017 - strahlend blauer Himmel - fast sommerliche Temperaturen - doch der Herbst kündigt sich ein bisschen schon an. 

Welch ein Glück für das erste Umweltfest an der Potsdamer Straße!

DER GRÜNE BOULEVARD ist ein Mitmach- und Einmischfest. Die circa 350 Besucher*innen bringen ihre Fahrräder zur Reparatur und Kodierung, sie füllen Pflanzsäcke, informieren sich über E-Autos, bedrucken Papiereinkaufstaschen, tauschen Ideen über die Entwicklung der Potsdamer Straße, klettern auf eine Wand und machen Selfies vor einer anderen, genießen Kuchen, Wraps, Fruchtsaft und Kaffee, lauschen mittelalterlichen Klängen, und amüsieren sich bei Impro- und Kamishibaitheater.

Ein Dank an alle die Standbetreiber*innen für so viele nachhaltige Ideen und aktive Möglichkeiten. Und dank an die Evangelische Elisabeth Klinik, dass das Fest auf dem Stadtplatz stattfinden konnte. 

Der Grüne Boulevard #1

Foto: Philipp Schultze

Der Grüne Boulevard #2

Foto: Philipp Schultze

Der Grüne Boulevard #3

Foto: Philipp Schultze

Der Grüne Boulevard #4

Foto: Philipp Schultze

Der Grüne Boulevard #5

Foto: Philipp Schultze

Der Grüne Boulevard #6

Foto: Philipp Schultze

Der Grüne Boulevard #7

Foto: Philipp Schultze

Der Grüne Boulevard #8

Foto: Philipp Schultze

Der Grüne Boulevard #9

Foto: Philipp Schultze

Der Grüne Boulevard #10

Foto: Philipp Schultze

Der Grüne Boulevard #11

Foto: Philipp Schultze

Der Grüne Boulevard #12

Foto: Philipp Schultze

Der Grüne Boulevard #13

Foto: Philipp Schultze

Der Grüne Boulevard #14

Foto: Philipp Schultze

Der Grüne Boulevard #15

Foto: Philipp Schultze

Der Grüne Boulevard #16

Foto: Philipp Schultze

Der Grüne Boulevard #17

Foto: Philipp Schultze

Der Grüne Boulevard #18

Foto: Philipp Schultze

Der Grüne Boulevard #19

Foto: Philipp Schultze

Der Grüne Boulevard #20

Foto: Projekt

Der Grüne Boulevard #21

Foto: Die Grüne Bibliothek

Der Grüne Boulevard #22

Foto: Kamishibai

Der Grüne Boulevard #23

Foto: KIDZ e.V.

Der Grüne Boulevard #24

Foto: Philipp Schultze

Stadtradeln für den BOULEVARD

Graphik Stadtradeln - Info BOULEVARD POTSDAMERIm September 2017 entschieden wir uns spontan mit dem BOULEVARD POTSDAMER beim Stadtradeln 2017 mitzumachen. 

Mitmachen konnte jeder und nach drei Wochen war unser Team aus 15 Mitgliedern 2852,7 km geradelt und hatte damit 405,07 KG CO2 vermieden. Im nächsten Jahr gehen wir sicherlich wieder an den Start und freuen uns schon auf das Wachsen des Teams.

Warum: Wir möchten an der Potsdamer Straße die Radinfrastruktur verbessern und arbeiten deshalb auch schon mit dem Fahrradfreundliches Tempelhof-Schöneberg und Netzwerk Fahrradfreundliche Mitte zusammen. Und für dieses Ziel - gute und sichere Fahrradwege, so dass alle sich trauen hier in die Pedale zu treten - lohnt es sich doch zu radeln, oder?

Ein herzlicher Dank an alle, die in diesem Jahr spontan dabei waren.

Neujahr in Äthiopien

Foto: Dieter Bühler | Graphik: COXORANGE Kreative Gesellschaft

Das neue Jahr beginnt in Äthiopien am 1. Meskerem, was nach dem gregorianischen Kalender dem 11. bzw. 12. September entspricht. Es wird auch als Kdus Yohannes oder Enkutatash genannt.

Zum einen ist der 11. September Johannes dem Täufer gewidmet. Er symbolisierte als Prophet den Schritt vom Alten zum Neuen Testament. Am 11. September um 980 v. Chr. kehrte aber auch die Königin von Saba von ihrer Reise zu König Salomon in Jerusalem zurück. Die Landesältesten übergaben ihr das Enkutatsch - ein Kästchen voll Schmuck und Edelsteinen.

In Erinnerung hieran gibt es zum Neujahr Geschenke. Auch das Ende der Regenzeit kündigt sich an und da es überall grünt und blüht verschenken vor allen Dingen Kinder Blumensträuße.

Die Menschen wünschen sich "Melkam Addis Amet!" (Amharisch für "Gute Neues Jahr").

Alles hier ist aus Papier

Im Rahmen des BOULEVARD POTSDAMER machten sich 12 Schüler*innen der Allegro-Grundschule Ende August auf den Papiererkundungspfad. 

Wo benutzen wir selbst Papier? Wann wird in den Läden auf der Potsdamer Straße Papier benutzt und wie wird es entsorgt? Was bedeutet Recycling, Papier schöpfen? Und wie kann man des selbst machen? Aus was kann man eigentlich alles Papier machen? Und wie wurden eigentlich früher Bücher vervielfältigt.

Die Antworten fanden Sie zunächst bei sich selbst und dann an der Potsdamer Straße im Maitre Vite, P71, mit einem Müllmann, im Café Tietz, bei Sunday Natural Products, bei Fiona BennetHarb Trading und Contracting und der Lützowbiene. Einige hatten auch richtig schönes Papier und Kaffeetüten zu verschenken und jede Menge Altpapier, geschreddertes Papier, neues Papier und Pappe, das wir den Workhshop super gut zu verwenden war. 

Weiter Antworten und die ersten praktischen Erfahrungen mit Papierschöpfen aus Altpapier erläuterte mit Bettina Funke von der Papierwende.

Der Besuch bei Herrn Schröder im Technik Museum ging über die Pferdetreppe in die Papierwerkstatt, wo aus Baumwolle und mit Wasserzeichen gearbeitet wurde.

Dann war Bettina Funke wieder da und neben dem Abhören der Bäume mit Stethoskopen, gab es die Erzählung von Paul und Paula und die eigene Herstellung von Portmonaies aus Tetrapaks. 

WOW! Da gab es am Präsentationstag viel zu erzählen und zu zeigen. Und die Papierlieferer von der Potsdamer Straße bekamen natürlich das selbst gemachte Papier zu sehen und geschenkt. Sie waren so was von erstaunt, was aus ihrem Altpapier geworden war. Die Schüler*innen, die Erzieher*innen und Unterstützerin der AG Schule im Quartier waren sehr zufrieden. 

Der Bauzaun und der BOULEVARD

Seit Wochen ( seit Monaten ? ) ist dort dieser Bauzaun. Dort wo bis vor Kurzem das Hotel AltBerlin die Gründerzeit in Mobiliar und Essen in die Gegenwart brachte. Würde es abgerissen werden? Wer hatte übernommen? Was käme dorthin? So wie in jedem Dorf gab es Hinweise, Ideen, Gerüchte und Märchen. 

Dann im Juli eine Pressemitteilung und Pressemappe, die wichtige Informationen enthielt und auch Bilder.

Hotel LULU wird es heißen, ein Luxus-Öko-Hotel der dänischen Guldsmeden Gruppe. Eröffnung soll - wie wir aus gut unterrichteten Kreisen wissen - Mitte bis Ende September sein. 

Also noch genug Zeit, um den Bauzaun zu verschönern. In einem ersten Schritt natürlich mit Pflanzsäckchen, Pflanzsack und sonstigem Mobiliar aus dem Hotel. Ein weiterer Schritt wird ( wahrscheinlich ) folgen. Und wenn der Bauzaun dann überflüssig ist, können die einzelnen Elemente des Bauzaunes an andere Orte wandern. Wir werden sehen und alle auf dem Laufenden halten.

Bauzaun und Boulevard #1

Bauzaun und Boulevard #2

Bauzaun und Boulevard #3

Bauzaun und Boulevard #4

Gespräch mit Muhammet Mafratoğlu, Eiscafé Vannini

Muhammet Mafratoglu

Muhammet Mafratoğlu lebt seit 38 Jahren an der Potsdamer Straße. Vor kurzem hat er das Eiscafé Vannini übernommen und will seiner Kundschaft mit gutem Gewissen Fruchteis aus gesundem Obst anbieten. Weil er die Natur liebt, unterstützt er das Anliegen von Boulevard Potsdamer. Was ihm sonst noch wichtig ist für den Kiez hat er uns im Gespräch verraten.

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Balkonwettbewerb

Im Juli trafen sich die Menschen mit den schönsten BOULEVARD POTSDAMER - Balkons in der Grünen Bibliothek. Ermittelt wurden sie bei einem Rundgang der BOULEVARD Jury. Nur wenige kannten sich untereinander, doch das gemeinsame Interesse an einem grünen Flecken vor dem Fenster ließ eine lockere und interessierte Atmosphäre schnell entstehen.

Bei den Bildern geben wir einige Bemerkungen zu den Beweggründen und den Ideen zum Balkongrünen wieder, ohne das die Bemerkungen den Balkons oder ihrer Gärtner*innen direkt zuzuordnen sind. Es gab keine Rangfolge in den Preisen, so ist die gezeigte Reihenfolge und Nummierung nicht als Wertung zu verstehen. 

Und da die Balkons jetzt natürlich schon wieder einen ganz anderen Reifestatus haben als vor einem Monat, ist ihre Pracht graphisch stilisiert und nicht als realistisches Foto wieder gegeben. Ein Dank für Erstellung und Bearbeitung der Fotos an Holger Rudolph | dinge-aus-woertern.net

Balkonwettbewerb #1

Balkonwettbewerb #2

Balkonwettbewerb #3

Balkonwettbewerb #4

Balkonwettbewerb #5

Balkonwettbewerb #6

Balkonwettbewerb #7

Balkonwettbewerb #8

Gespräch mit Semira Salbert, Biobistro Radieschen

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"Hier war ja nichts. Wir waren mit die ersten, die hier mit der Biobranche angefangen haben." - Im Biobistro Radieschen in der Pohlstraße 61, in Sichtweite zur Potsdamer Straße, setzt sich Semira Salbert für nachhaltigen Konsum in der Gastronomie ein. Sie erzählt, wie es angefangen hat und was ihr wichtig ist.

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Impressionen DER GRÜNE TAG

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Und ehe wir hier nun einen langen Essay schreiben - genießen Sie die Bilder.

Bildnachweis
Philipp Schultze | Philipp Photos  1, 5, 8, 10, 13, 17, 18, 22, 23, 28 
Holger Rudolph | dinge-aus-woertern.net 2-4, 6,7,9, 11, 12, 14-16, 19 -21, 24-27

Impressionen #1

Philipp Schultze

Impressionen #2

Holger Rudolph

Impressionen #3

Holger Rudolph

Impressionen #4

files/boulevard potsdamer/Impressionen/boulevardp_der-gruene-tag_610_8426_c_holger-rudolph.jpg

Impressionen #5

files/boulevard potsdamer/Impressionen/BP_der gruene Tag_Philipp Schultze_08.jpg

Impressionen #6

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Impressionen #7

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Impressionen #8

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Impressionen #9

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Impressionen #10

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Impressionen #11

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Impressionen #12

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Impressionen #13

files/boulevard potsdamer/Impressionen/BP_der gruene Tag_Philipp Schultze_29.jpg

Impressionen #14

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Impressionen #15

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Impressionen #16

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Impressionen #17

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Impressionen #18

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Impressionen #19

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Impressionen #20

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Impressionen #21

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Impressionen #22

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Impressionen #23

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Impressionen #24

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Impressionen #25

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Impressionen #26

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Impressionen #27

files/boulevard potsdamer/Impressionen/boulevardp_der-gruene-tag_610_8863_c_holger-rudolph.jpg

Impressionen #28

files/boulevard potsdamer/Impressionen/BP_der gruene Tag_Philipp Schultze_42.jpg

Gespräch mit Michael Joachimmeyer, Kurmark-Apotheke

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Das übliche Sortiment einer Apotheke wird in der Kurmark Apotheke durch naturheilkundliche Ausrichtung und traditionelle chinesische Medizin ergänzt. Außerdem kennt Apotheker Michael Joachimmeyer den Kiez um die Potsdamer Straße und Kurfürstenstraße genau und ist an einer lebendigen Nachbarschaft interessiert und unterstützt BOULEVARD POTSDAMER.

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Gespräch mit Stephan Kruhl, Zwitschermaschine

files/boulevard potsdamer/interviews-gruene-neune/boulevardp-interview03_610_8053_c_holger-rudolph_1.jpgAls urban, vielgestaltig und wild beschreibt Stephan Kruhl den Abschnitt der Potsdamer Straße, in dem er für seinen Projektraum Zwitschermaschine ein Domizil gefunden hat. Im Gespräch berichtet er von Erfahrungen mit dem Austausch in der Nachbarschaft bei offenen Kunstprojekten und seinen Plänen.

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Auftaktveranstaltung DER GRÜNE TAG

BOULEVARD POTSDAMER - Eine Straße wird GRÜN!

Dieses Projekt möchte in den kommenden Jahren die Durchgangsstraße in einen Boulevard mit Aufenthaltsqualität verwandeln. Kein kleines Vorhaben, doch schon in diesem Auftaktjahr besteht reges Interesse.

Potsdamer Straße zwischen Landwehrkanal und Kleistpark, das sind fast 3 Kilometer. Ein langes Straßendorf sozusagen. Denn von einem Dorf hat die Potsdamer Straße schon lange etwas - viel Nachbarschaftshilfe, Vernetzung, gemeinsames Handeln. Nun soll noch mehr GRÜN dazu kommen.

Bei der Auftaktveranstaltung konnten wir uns wichtiger Unterstützung versichern. Stephan von Dassel (Bezirksbürgermeister von Mitte), Jörn Oltmann (stellvertretender Bürgermeister und Stadtrat für Stadtentwicklung und Bauen in Tempelhof-Schöneberg), Dr. Marion Haß (Geschäftsführerin Wirtschaft & Politik der IHK Berlin) und Silke Robel (Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, Land Berlin) waren anwesend. Die Themen des BOULEVARD POTSDAMER - ökologisches Handeln, Nachhaltigkeit, Vielfalt, Gesundheit und eine ausgewogene soziale Mischung - fielen bei keinem von ihnen auf verschlossene Ohren.

Die Begrünung entlang der Straße wird in Kooperation umgesetzt durch das Projekt BOULEVARD POTSDAMER („kleine Pflanzgesellschaften in Pflanzsäcken) und dem Projekt „gemeinsam wirtschaften an der potsdamer“ des Trägers LOK.a.Motion GmbH & LOK e.V. (Baumscheibenpartnerschaften). 

Alle Photos: Holger Rudolph | dinge-aus-woertern.net

Auftaktverantaltung #1

Fotos: Holger Rudolph | dinge-aus-woertern.net

Auftaktveranstaltung #2

Fotos: Holger Rudolph | dinge-aus-woertern.net

Auftaktveranstaltung #3

Fotos: Holger Rudolph | dinge-aus-woertern.net

Auftaktveranstaltung #4

Fotos: Holger Rudolph | dinge-aus-woertern.net

Auftaktveranstaltung #5

Fotos: Holger Rudolph | dinge-aus-woertern.net

Auftaktveranstaltung #6

Fotos: Holger Rudolph | dinge-aus-woertern.net

Auftaktveranstaltung #7

Fotos: Holger Rudolph | dinge-aus-woertern.net

Auftaktveranstaltung #8

Fotos: Holger Rudolph | dinge-aus-woertern.net

Auftaktveranstaltung #9

Fotos: Holger Rudolph | dinge-aus-woertern.net

Auftaktveranstaltung #10

Fotos: Holger Rudolph | dinge-aus-woertern.net

Auftaktveranstaltung #11

Fotos: Holger Rudolph | dinge-aus-woertern.net

Auftaktveranstaltung #12

Fotos: Holger Rudolph | dinge-aus-woertern.net

Auftaktveranstaltung #13

Fotos: Holger Rudolph | dinge-aus-woertern.net

Auftaktveranstaltung #14

Fotos: Holger Rudolph | dinge-aus-woertern.net

Auftaktveranstaltung #15

Fotos: Holger Rudolph | dinge-aus-woertern.net

Gespräch mit Gabriele Koll, wachsenlassen Gemeinschaftsgarten & Grüne Bibliothek

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Das Projekt "wachsenlassen" setzt sich - wie Boulevard Potsdamer auch - dafür ein, Menschen für ihre Umwelt zu sensibilisieren. In jahrelanger Arbeit ist gemeinsam mit den Anwohner*innen ein lebendiges Zentrum entstanden: eine Bibliothek mit Schwerpunkt Nachhaltigkeit, ein Garten zum Mitmachen und jede Menge kreative Angebote für die gemeinschaftliche, nachhaltige Gestaltung der Nachbarschaft. Projektleiterin Gabriele Koll erzählt von den aktuellen Herausforderungen und Problemen.

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Schritte entlang der Potsdamer Strasse

Philipp Schultze studiert an der SRH Hochschule der populären Künste - hdpk und begleitet den BOULEVARD POTSDAMER fotografisch.

Er studiert am südlichen Ende der Potsdamer Straße und bewegt sich kaum gen Norden. Deshalb ist ihm der Rest der Straße nicht sonderlich geläufig. Also hat er erstmal einen Spaziergang gemacht. Natürlich mit dem Wissen um die (fernen?) Ziele vom Projekt BOULEVARD POTSDAMER - Eine Straße wird GRÜN! Viele Augen sehen unter diesem Motto viel.

SRH Hochschule der populären Künste - hdpk ist Kooperationspartner des Projektes. 

Schritte #1

Rausch und Rauschen assoziieren viele Menschen mit der Potsdamer Straße. Geschwindigkeit und Speed.

Schritte #2

Foto: Philipp Schultze

Schritte #3

Genauer Blick - tatsächlich, dort rankt es. Auf Google streetview rechts daneben noch viel üppiger. Sind diese Ranken noch existent? Heget und beachtet das vorhandene GRÜN!

Schritte #4

Foto: Philipp Schultze

Schritte #5

Foto: Philipp Schultze

Schritte #6

Foto: Philipp Schultze

Schritte #7

Foto: Philipp Schultze

Schritte #8

Foto: Philipp Schultze

Schritte #9

Foto: Philipp Schultze

Schritte #10

Foto: Philipp Schultze

Schritte #11

Foto: Philipp Schultze

Schritte #12

Foto: Philipp Schultze

Schritte #13

Foto: Philipp Schultze

Audioführung POTSDAMER STRASSE

Rund um die Potsdamer Straße sind viele kulturell und historisch bedeutende Orte, Berühmtes und Kurioses verborgen. Gehen Sie mit dem Audioguide selbst auf Entdeckungstour.

Königskolonnaden, Potsdamer Straße 186-188

Kammergericht, Elßholzstraße 30

Pallasseum, Pallasstraße 3

U-Bahnhof Bülowstraße

Ateliers Pohl 11, Pohlstraße 11

U-Bahndurchfahrt, Dennewitzstr. 2

Gleisdreieck, Zugang bei Bülowstraße 66

Joseph Roth Diele, Potsdamer Straße 75

Ev. Elisabeth-Klinik, Lützowstraße 24

Der Audioguide "Potsdamer Straße" ist eine Produktion von Culture to go GbR. Konzeption und Text: Michael Müller. Vielen Dank!

Alle 14 Stationen rund um die Potsdamer Straße, auch zum Mitnehmen für mobil und unterwegs, finden Sie hier: pausanio.de

Baumscheiben Ahoi

Sneak Preview

Peerhelper Willkommen

Bereits seit einigen Wochen arbeiten Peerhelper am BOULEVARD POTSDAMER mit. In dieser Kooperation mit dem P12 – Infopoint: Perspektive. Beruf. Zukunft in der Pallasstraße 12 binden wir Jugendliche in die engagierte Arbeit im Kiez mit ein. Beim BOULEVARD helfen sie u.a. bei der Begrünung und beim Verteilen von Flyern und Plakaten.

Peerhelper zu sein bedeutet, sich freiwillig und ehrenamtlich für andere zu engagieren. Die Jugendlichen werden in der mobilen Sozialarbeit mit Kindern oder bei Kletteraktivitäten des Überregionalen Kletterprojektes von Outreach ausgebildet. Bei vereinbarten Arbeitseinsätzen erhalten sie auch ein wenig Geld.

Die Jugendlichen lernen beim BOULEVARD ihren Kiez von einer neuen Seite kennen, denn sie kommen mit Ihnen - den circa 60 Akteuren - nach und nach in Kontakt und stellen fest, dass es an der Potsdamer Straße im grünen Bereich einiges zu tun gibt.

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Neujahr in Sri Lanka

Foto: Dieter Bühler | Graphik COXORANGE Kreative Gesellschaft

In Sri Lanka feiert man im April den Beginn eines neuen Sonnenjahres. Es ist auch eine Verehrung und Anbetung des Sonnengottes. Man stellt sich vor, dass es eine Zeit gibt, in der der Sonnengott in einer niemands-Zeit (nonagate) ist, weder im neuen noch im alten Jahr.

Es ist ein Familienfest, bei dem gefeiert wird und verschiedene Rituale und Traditionen eingehalten werden. Zum Beispiel dürfen die Fruchtbarkeitssymbole Wasser und Feuer erst im neuen Jahr wieder verwendet werden. Die Milch ist die erste Mahlzeit im neuen Jahr. Mit ihr wird der Milchreis Kiribat gekocht. Arbeit ist verboten. Die Menschen sollen sich im Tempel aufhalten oder spielen und feiern. Zum Beispiel ist Schaukeln besonders wichtig. Beim Essen gibt es Curry mit 7 Gerichten, da die Göttin der Fruchtbarkeit, Pattini, angeblich sieben Mal geboren wurde.  

Wildbienen? Jawoll!

An der Potsdamer Straße erwarteten wir alle ja so Einiges. Und wir freuen uns über die kleinen Zeichen blühender Natur, die sich scheinbar sorglos und aus eigenem Antrieb hier aufhält.

Doch kämen Sie auf die Idee, nach Wildbienen Ausschau zu halten? 

Dann gucken Sie das nächste Mal ganz genau hin, wenn Sie an der Potsdamer Straße 68 vorbei kommen. Dort hat die Stiftung Naturschutz ihren Sitz und ist dabei, den Flecken vor dem Haus langsam und nachhaltig zu bepflanzen. Natürlich waren dann alle entzückt, als in den blauem Blümelein Wildbienen entdeckt wurden, die sich dort fröhlich tummeln. 

Foto: Bettina-Schrag, Stiftung Naturschutz

Wir freuen uns sehr über die Zusage der Stiftung Naturschutz sich beim BOULEVARD POTSDAMER einzubringen. Wäre es nicht wunderbar, wenn an dieser Straße sich noch mehr Natur bunt und geschützt etablieren würde?

 

SO? oder SO!

So kennen wir es alle.

Foto: Kerstin Lassnig

 

 Wie würde es Ihnen/Euch denn so gefallen?

Graphik: Coxorange Kreative Gesellschaft

Wir möchten uns an dieser Stelle ganz herzlich bei Coxorange Kreative Gesellschaft in der Kurfürstenstraße für die Unterstützung des Projektes im graphischen Bereich bedanken. Eure Ideen spriessen wunderbar und gemeinsam können wir die Potsdamer Straße so richtig gut bewässern und düngen. Danke!

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wachsenlassen in großer Not

AUFRUF ( Ausschnitt )
Unsere Arbeit und der Garten sind jetzt durch die Bauarbeiten für das neu entstehende Kiez Zentrum, in dem auch wachsenlassen verankert ist, existenziell bedroht.

Am 2. Mai 2017 sollen endlich die Bauarbeiten für das Kiez Zentrum Villa Lützow beginnen. Leider wird die Baustellenzufahrt genau durch unseren Garten führen.



Wir verfügen über keinerlei finanzielle und zu geringe personelle Ressourcen, um die notwendigen Umsetz- und Umpflanzarbeiten zu leisten, damit wichtige Teile des Gartens während der Bauphase erhalten und geschützt werden können.


Um eine Zukunft zu haben, benötigen wir eine solide verbindliche finanzielle Zusage, zur erfolgreichen Weiterführung des Gemeinschaftsgartens. Nach Beendigung der Bauarbeiten 2018 muss der Garten rückgebaut und neu gestaltet werden, auch dies geht nur mit finanzieller und personeller Unterstützt, die nachhaltig angelegt sein muss.

Wie können Sie uns unterstützen, unseren Garten zu erhalten?

- Sich gemeinsam mit uns für eine dauerhafte Finanzierung des Angebots engagieren und dazu auch kreative Ideen entwickeln,
- Uns bei der Rettung von Pflanzen und des kunsthandwerklich gestaltetes Zauns um unseren 'Bauerngarten' tatkräftig unterstützen,
- Uns als Referenz ein Unterstützerschreiben (siehe Rückseite) zusenden
- Uns finanziell mit einer Spende auf folgendes Konto unterstützen:

KIDZ e.V.
IBAN: DE 48 1007 0848 0440 3903 00
BIC: DEUTDEDB110
Die Arbeit von KIDZ e.V. ist als gemeinnützig und förderungswürdig anerkannt. Spenden und Förderbeiträge sind steuerlich abzugsfähig.

Vielen herzlichen Dank für Ihr Engagement! „Unterstützerschreiben“ gerne in der Stadtbibliothek Tiergarten-Süd, Lützowstr. 27, 10785 Berlin abgeben oder per Mail an:

Kontakt: Gabriele Koll, wachsenlassen@web.de , Webseite wachsenlassen

Hier ist der gesamte Aufruf zum Herunterladen (pdf)

Mehr über die sehr betrübliche Situation erfahren Sie in dem Artikel "Veroooonika, der Bagger ist da" - Familiengarten in Not

Kastanientriebe

Da ist eine alte Kastanie in einem Hinterhof in der Bülowstraße. Und da sind die vielen jungen Triebe, die es ins Licht treibt. An allen Enden und Seiten ihres alten Stammes lassen sie sich blicken. 

 

Nowruz / Nouruz - Neujahrs- und Frühlingsfest

Foto: Peter Bühler, Graphik: Coxorange