Für potse und drugstore an der Potsdamer Straße Freiräume schaffen

Foto: IGP

 

Zusatz am 18.12.2018: Inzwischen hat sich auch das Stadtteil-Forum Tiergarten Süd mit einem Offenen Brief (pdf) solidarisiert. Alle Offenen Briefe wurden zwischen dem 29.11. und 5.12.2018 geschrieben. Mit dem heutigen Datum vom 18.12.2018 hat keine der Initiativen eine Antwort vom Finanzsenator erhalten. 


Die Interessengemeinschaft Potsdamer Straße unterstützt den Offenen Brief des Quartiersrat Schöneberger Norden (pdf - download). Gerichtet ist dieser an Finanzsenator Kollatz und die BIM – den Immobiliendienstleister im Land Berlin. Wir werden den Offenen Brief gemeinsam mit dem diesem Anschreiben an den Finanzsenator und die BIM versenden. 

Warum unterstützen wir?

Seit über 40 Jahren sind die selbstverwalteten Jugendzentren potse und drugstore an der Potsdamer Straße 182 verortet. Der neue Besitzer – die Intown Property Management GmbH – erhöhte 2015 die Miete um 60 Prozent, berichtet die Zitty. Dies wollte das Bezirksamt nicht bezahlen. Intown kündigte den Vertrag, die Räumung konnte aufgeschoben werden, inzwischen gab es massive Probleme mit dem Mieter rent24 – und nun steht der definitive Auszug an.

Die Gewobag ist bereit, den Jugendzentren und dem Bezirksamt mit der Nutzung der alten Postfiliale entgegen zu kommen. Auch dort gibt es noch Probleme, doch es ist ein Angebot und die IGP ist bereit, sich einzubringen, damit der Umzug in die neuen Räume gelingen kann. Die Jugendlichen stimmen diesem Kompromiss zu, obwohl er ihre Arbeit massiv entschränkt. Sie haben keine Wahl schreibt die taz.

Bleibt die BIM als Verhinderer. Deren Leitbild besagt: Wir haben das Ziel, die wachsende Metropole Berlin mit zu gestalten, indem der Wohnungsbau erforderliche Flächen bekommt, Gewerbeansiedlungen möglich werden und die soziale Infrastruktur berücksichtigt wirdDoch im Falle der selbstverwalteten Jugendzentren ist die BIM nicht bereit, mögliche Räume zur Verfügung, die seit dem Auszug der Deutschen Bank vor circa 5 Jahren leer stehen. Damit nehmen sie die Verdrängung dieses einzigartigen Players billigend in Kauf.

Dagegen protestieren wir.
Die IG Potsdamer Straße ist eine Gemeinschaft für alle, die Interesse an der Potsdamer Straße haben. Wir stehen ein für die Vielfalt der Menschen, Organisationen, Vereine, Initiativen hier im Gebiet. Wir sagen ja zu Zuzügler*innen, die dieses Interesse teilen, sich einbringen, unsere Ziele mit verfolgen und in deren Rahmen etwas Neues schaffen. Wir sagen nein zu Zuzügler*innen bzw. auch bereits vorhandenen Eigentümer*innen, die in kurzer Zeit das besondere Miteinander und tolerante Nebeneinander im Gebiet zerstören, nur weil es für ihren Kommerz und ihre Rendite vorteilhaft ist im Zentrum Berlins angesiedelt zu sein oder sie mit den sozialen Ausrichtungen einiger Gruppen nicht einverstanden sind.

Innovation durch Gentrifizierung ist leicht und macht kaputt.

Nachhaltige Innovation bedeutet Weiterentwicklung durch behutsames Umwandeln, Berücksichtigung aller Menschen, die in einem gewachsenen Gebiet leben und Arbeiten und gemeinsames Planen der Zukunft.

Mit freundlichen Grüßen,
Regine Wosnitza, Marc Lorenz, Oliver Harb
Vorstand der IG Potsdamer Straße
info@ig-potsdamer-strasse.de

Immer noch zu eng an der Allegro-Grundschule

Foto: Allegro-Grundschule
 
Die IGP, der Förderverein und die Gesamtelternvertretung der Allegro-Grundschule und das Stadtteil-Forum Tiergarten Süd sind nicht zufrieden mit einer PM des Bezirksamtes Mitte bezüglich der Allegro-Grundschule.
 
 
Eine Entgegnung
 
Am 22. November 2018 veröffentlichte das Bezirksamt Mitte die Pressemitteilung „Information zur Allegro-Grundschule“. Diese sollte die Fragen der Elternschaft der letzten Wochen beantworten. https://www.berlin.de/ba-mitte/aktuelles/pressemitteilungen/2018/pressemitteilung.760569.php
 
Wir – die Unterzeichnenden – nehmen Stellung zu einigen Informationen
1. Wir finden es unangebracht, die Situation an der Allegro-Grundschule mit anderen Schulen im Bezirk zu vergleichen, die noch schlechter dastehen. Damit begibt sich das Bezirksamt in eine Abwärtsspirale von Standards. Das Bezirksamt muss natürlich die Situation an allen Schulen verbessern, um die festgelegten Mindeststandards einzuhalten, besser sie zu erhöhen. Nicht nur an der Allegro-Grundschule.
2. Immer wieder zu wiederholen, dass es genügend Räume in der Allegro-Grundschule gibt, entspricht nicht der realen Raumsituation, mit der die Qualität des Unterrichts nicht mehr aufrecht erhalten werden kann. Dies liegt u.a. daran, dass die Schule nicht ausreichend große Räume zur Verfügung hat und bis zu 25 Kinder in zum Teil viel zu kleinen Räumen untergebracht sind. Diese Räume sind eigentlich als Betreuungsräume für den Ganztagsbereich und den differenzierten Unterricht gedacht.
3. Die Überlegungen, dass die VHS die Räume wieder an die Schule zurückgeben muss, hatte schon die Vorgängerin des jetzigen Stadtrats Carsten Spallek, sie ergaben sich bereits aus dem Schulentwicklungsplan 2016. Überrascht von der Situation dürfte im BA also niemand sein. Es deutet vielmehr auf ein weiteres Versäumnis des BA hin, wenn erklärt wird, dass man jetzt anfangen werde, geeignete Räume für die VHS zu finden, Dessen ungeachtet halten auch wir es für notwendig, dass die Durchführung der Deutsch- und Integrationskurse für Geflüchtete gesichert und dafür schnell Räume gefunden werden müssen.
4. Es trifft nicht zu, dass wegen der Einrichtung eines Fußballfeldes, dass von Kinder- und Jugendgruppen nutzbar sein soll, schulfremde Personen während der Unterrichtszeit Zutritt zum Schulgelände erhalten würden. In der Begründung des vorliegenden BVV-Antrages der Grünen-Fraktion zu dem Gegenstand steht ausdrücklich, dass der Platz durch einen Zaun abgetrennt und von Schulfremden nur außerhalb der Unterrichtszeit durch einen separaten Eingang betreten werden soll. Er soll in der Unterrichtszeit nur für schulische Zwecke genutzt werden.
5. Ebenso ist falsch, dass sich auch nach dem vorgeschlagenen Aufstellen von Modularen Ergänzungsbauten (MEBs) für die VHS Schulfremde weiterhin auf dem Schulgelände aufhalten müssten. Der genannte Vorschlag lautet, dass die MEBs auf einem Nachbargrundstück, das bisher durch einen Zaun abgegrenzt als Parkplatz genutzt wird, aufgestellt werden sollten und nicht auf dem Schulgelände. Das Grundstück müsste sich noch im Eigentum des Landes Berlin befinden.
6. Die Aufforderung an die Eltern- und Schülerschaft nur den Eingang an der Lützowstraße zu benutzen können wir nicht unterstützen. Es handelt sich hier um eine Grundschule, in der viele Kinder zu Fuß zum Unterricht gehen. Alle – auch die jüngsten - Kinder aus dem südlichen Bereich von Tiergarten-Süd, die zu Fuß kommen und damit in ihrer Selbstständigkeit gestärkt werden, müssten einen unnötigen Umweg in Kauf nehmen.
 
Regine Wosnitza, Vorsitzende, IG Potsdamer Straße, info@ig-potsdamer-strasse.de
Jutta Richter, Vorsitzende, Förderverein Allegro-Grundschule, richter-jutta@gmx.net
Katja Kaba, Vorsitzende Gesamtelternvertretung, gev-allegro.grundschule@gmx.de
Jörg Borchardt, Sprecher, Stadtteil-Forum Tiergarten Süd, info@forum-tgs.de

Altpapier für Allegro - 3.-14. Dezember 2018

Graphik: Allegro + IGPEine leere und hungrige Papiertonne wartet auf Futter

Liebe Nachbarschaft, es ist wieder so weit. Sammeln Sie ab sofort Ihr Altpapier. Vom 3. bis 14. Dezember 2018 wartet einen hungrige Tonne in der Allegro-Grundschule (Lützowstraße 83 – 85 / Einfahrt zur Parkgarage) auf diesen wertvollen Stoff.

Bereits seit 2009 beteiligt sich die Allegro-Grundschule zwei Mal im Jahr an dem Papiersammelwettbewerb der Firma Bartscherer & Co. Recycling GmbH. Zwei Wochen lang sammeln die Schüler*innen klassenweise Papier. Sie lernen, dass Altpapier recycelt wird und ein wichtiger Rohstoff ist. Das Papier wird gewogen und die beste Klasse erhält schulintern einen Preis.

Gleichzeitig ist die insgesamt an Bartscherer abgegebene Menge an Altpapier bares Geld für die gesamte Schule. Denn Bartscherer zahlt für jedes angelieferte Kilo. Die Statistik zeigt, dass sich der monetäre Wert von Altpapier seit 2009 verdoppelt hat. Im gesamten Jahr 2017 konnte die Schule 3.260 Kilogramm Papier an Bartscherer abgeben und so erhielt der Förderverein der Allegro-Grundschule rund 180 Euro für besondere Ausgaben wie Musikinstrumente, Spielgeräte, Lernmaterialien o.ä.

Die Interessengemeinschaft Potsdamer Straße und das Stadtteil-Forum Tiergarten Süd unterstützt das Papiersammeln und ruft die Nachbarschaft auf mitzumachen. Unterstützen Sie die Schüler*innen bei dem berlinweiten Papiersammelwettbewerb. Unterstützen Sie damit auch den Förderverein der Allegro-Grundschule. 

Sagen Sie auch Ihren Nachbar*innen Bescheid und gründen Sie eine Papiersammelgruppe. Ihr Altpapier für Allegro!

So funktioniert's: Während der Schulöffnungszeiten finden Sie an der Garageneinfahrt der Schule ein speziell gekennzeichnetes Behältnis für Ihr Papier. Laden Sie dort Ihre Sammlung ab. Das Papier wird dann in den Bartscherer Container umgepackt.

Was wird gesammelt: Zeitungen, Zeitschriften, Illustrierte, Prospekte, Kataloge, Schreibpapier bedruckt und unbedruckt, Broschüren und ähnliches. Die Herkunft ist egal, ob von zuhause, aus dem Unternehmen der Eltern, benachbarten Firmen (z. B. Reisebüros o. ä.) und natürlich aus der Schule selbst. Der Phantasie und Kreativität der Sammlung sind kaum Grenzen gesetzt.

Was kann NICHT gesammelt werden: Pappe, Kartonagen, sonstige Verpackungsmaterialien, Packpapier, gebundene Bücher (aufgrund des Einbandes), durchgefärbtes Papier (z.B. gelbe Seiten), Getränkekartons u. ä.

Danke.

Regine Wosnitza, Vorsitzende IG Potsdamer Straße

Jörg Borchardt, Sprecher Stadtteil-Forum Tiergarten Süd

#unteilbar - 13. Oktober 2018

Wir freuen uns, dass das Stadtteil-Forum Tiergarten Süd unsere Anregung aufgenommen hat, den Aufruf #unteilbar-Solidarität statt Ausgrenzung zu unterstützen, den in kurzer Zeit mehrere Tausend Organisationen und Einzelpersonen unterzeichnet haben

Graphik: Stadtteil-ForumDie IG Potsdamer Straße tritt seit ihrer Gründung ein für die Interaktion und Gemeinschaft aller Menschen, die hier an der Potsdamer Straße leben und arbeiten. Die gilt gerade auch für Menschen, die nicht zur Mehrheitsgesellschaft gehören oder am Rande der Gesellschaft stehen und arbeiten. 

Gemeinsam zu der Demonstration am 13. Oktober 2018 zu gehen, zeigt den Zusammenhalt im Kiez, den die
IG Potsdamer Straße stärkt. Wir laden alle Menschen ein mit uns gemeinsam zu gehen. 

Wir treffen uns
am 13. Oktober 2018 um 12.30 Uhr

Grüne Bibliothek der Nachbarschaft
Lützowstraße 27, 10785 Berlin 

Bisher (Stand 24.09.2018) steht nur der Demo-Treffpunkt fest, jedoch nicht die Route. Wo wir uns der Demonstration anschließen, hängt von diesen Informationen ab und wird kurzfristig entschieden. 

Mehr Informationen zu #unteilbar

Kiez-Familien-Fest - 14. September 2018

Graphik: ProjektACHTZEHN Initiativen – EIN Fest

Freitag, den 14. September 2018
15.00 – 19.00 Uhr
Stadtplatz der Evangelischen Elisabeth-Klinik
Lützowstraße 24 - 26, 10785 Berlin

In Tiergarten-Süd gibt es ein aktives Netzwerk von Vereinen, Initiativen und Ehrenamtlichen, die sich für einen guten Zusammenhalt einsetzt. Am 14. September laden diese Initiativen besonderes die Familien des Kiezes aber auch alle Angehörigen der großen Kiezfamilie ein, gemeinsam zu feiern, Spaß zu haben und Neues kennen zu lernen.

Den Kiez bewegen. Dieser Leitspruch motivierte die Initiativen, das Familien-Kiez-Fest gemeinsam zu planen und zu organisieren. Finanziell ist es möglich, dank eines Betrages aus der Stadtteilkasse Tiergarten Süd, einer Spende von dem Stromnetzbetreiber 50Hertz und all der Aktiven, die sich daran beteiligen.

Gemeinsam handeln und aktiv sein ist das Motto bei allen Familien-Kiez-Fest Angeboten. Für Jung und Alt gibt es kreative, umweltfreundliche, sportliche und handwerkliche Mitmachaktivitäten. Besucher*innen können bei den Bildungsbotschafter*innen nach einem Lern-und Konzentrationsspiel als Belohnung Turnbeutel bemalen, bei der AG Verkehr ein spannendes Quiz zur Situation auf der Potsdamer Straße lösen, mit den Künstlerinnen der kinderKUNSTmagistrale die Kunstinstallation ‘Berliner Blüten’ als Gemeinschaftsarbeit aus vielen Einzelarbeiten gestalten. Zwanglos ergibt sich so die Möglichkeiten neue Menschen und mehr über die Angebote aus dem Kiez zu erfahren.

Seien Sie gespannt auf die unterhaltsamen Live Acts. Süße und salzige Leckereien und erfrischende Getränke gibt es selbstverständlich auch.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

 

Allegro-Förderverein und GEV | Bildungsbotschafter*innen | BOULEVARD POTSDAMER | Café Eule | Ev. Elisabeth-Klinik | Fipp e.V. | Frauentreff Olga | Gladt e.V. | Gemeinschaftsgarten wachsenlassen | Grüne Bibliothek der Nachbarschaft | Jugendteam Pohl 11 | KIDZ e.V. | Kiez Zentrum Villa Lützow | kinderKUNSTmagistrale e.V. | KomBi und Queerformat | mittendran | MoJa - Mobile Jugendarbeit TS | Nachbarschaftstreff Lützowstraße 27 | Outreach | Stadtteilbibliothek Tiergarten Süd | Stadtteil-Forum Tiergarten Süd | Stadtteilkoordination Tiergarten Süd | Stadtteilverein Tiergarten e.V. | 50Hertz

 

Kontakt

Regine Wosnitza
Interessengemeinschaft Potsdamer Straße
0171 – 1935364
wosnitza@ig-potsdamer-strasse.de

Altpapier für Allegro - 15. bis 22. Juni 2018

Graphik: Projekt

Bereits seit 2009 beteiligt sich die Allegro-Grundschule zwei Mal im Jahr an dem Papiersammelwettbewerb der Firma Bartscherer & Co. Recycling GmbH. Für einen gewissen Zeitraum sammeln die Schüler*innen klassenweise Papier. Dieses wird gewogen und die beste Klasse erhält schulintern einen kleinen Preis. 

Gleichzeitig ist die insgesamt an Bartscherer abgegebene Menge bares Geld für die Schule. Und die Statistik zeigt, dass sich der monetäre Wert von Altpapier seit 2009 verdoppelt hat. 

Zeitraum              Sammelmenge in kg    kg pro Kopf    Summe in €
1.Halbjahr 2017    1440                              3,98                 79,20
1.Halbjahr 2009    1330                              4,93                 33,25

Und deshalb rufen wir die ganze Nachbarschaft auf mitzumachen.
Ihr Altpapier für Allegro. 
Bringen Sie es zwischen dem 15. und 22. Juni zur Schule. 

So funktioniert's

  • Während der Schulöffnungszeiten finden Sie an der Garageneinfahrt der Schule ein speziell gekennzeichnetes Behältnis für Ihr Papier. Laden Sie dort Ihre Sammlung ab. Das Papier wird dann von uns in den Bartscherer Container umgepackt.
  • Sagen Sie auch Ihren Nachbar*innen Bescheid und gründen Sie eine Papiersammelgruppe.
  • Sollten Sie Schwierigkeiten haben, das Papier in die Schule zu transportieren, dann melden Sie sich bitte bei wosnitza@ig-potsdamer-strasse.de . Gemeinsam überlegen wir uns dann eine Lösung. 


Was wird gesammelt
Zeitungen, Zeitschriften, Illustrierte, Prospekte, Kataloge, Schreibpapier bedruckt und unbedruckt, Broschüren und ähnliches. Die Herkunft ist egal, ob von zuhause, aus dem Unternehmen der Eltern, benachbarten Firmen (z. B. Reisebüros o. ä.) und natürlich aus der Schule selbst. Der Phantasie und Kreativität der Sammlung sind kaum Grenzen gesetzt.

Was kann nicht gesammelt werden
Pappe, Kartonagen, sonstige Verpackungsmaterialien, Packpapier, gebundene Bücher (aufgrund des Einbandes), durchgefärbtes Papier (z.B. gelbe Seiten), Getränkekartons u. ä.

Endlich Tempo 30 - 9.6.2018

Graphik: Projekt

 

Gemeinsam gehen die AG Öffentlicher Raum und Verkehr des Stadtteil-Forums Tiergarten Süd und der BOULEVARD POTSDAMER am Samstag, den 9. Juni von 11 - 14 Uhr auf die Potsdamer Straße, um den Beginn des Testversuches Tempo 30 zu feiern.

Es gibt viele Gründe, warum wir für die Verringerung des Tempos in der Hauptverkehrsstraße sind, in der wir uns täglich bewegen.

Kommen Sie vorbei und mit uns ins Gespräch. Wir möchten Ihre Meinung zum Testversuch Tempo 30 der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz erfahren, was Sie sich davon erhoffen und was Sie befürchten.

Die Aktionsgruppe trifft sich um 10.30 Uhr an der Ecke Potsdamer Straße / Pohlstraße (westliche Seite). Dort wird auch in der Aktionszeit immer jemand von der Gruppe anwesende sein. Sie können gerne mitmachen und die frohe Kunde verbreiten. 

Lesen Sie zum Thema Tempo 30 auf der Potsdamer Straße auch den Artikel von Barbara Kreibich. 

Graphik - Berlin machen

 

Die Aktion "Endlich Tempo 30 in der Potsdamer Straße" findet am Aktionstag „BERLIN MACHEN“ statt. Er möchte uns für unsere besondere Verantwortung für eine saubere und gepflegte Stadt sensibilisieren. Überall in Berlin werden Engagierte unterwegs sein und den öffentlichen Raum so gestalten, dass wir uns alle darin wohl fühlen können.

Plogging - 8.6.2018

Graphik: Projekt


Müll sammeln als Fitness-Chance? Bewegung als Chance für einen sauberen Kiez?

Graphik: ProjektPlogging kombiniert „joggen/walking und Müll sammeln“ und ist gesundheits- und umweltfreundliches Bewegen im Kiez. Der Schöneberger Norden bietet das ideale Betätigungsfeld für den Ablauf: Bewegen, Müll sichten, Werkzeug greifen, Kniebeugen, Ausfallschritt, Zufassen, Aufrichten, Müllbeutel treffen und weiter.

Die Teilnehmer*innen bestimmen das Tempo: ruhiges Walking wechselt mit leichtem Joggen. Wir bücken uns nach Dosen und Flaschen, heben in der Kniebeuge Zigarettenstummel auf und greifen im Ausfallschritt die Plastiktüte. So trainieren wir Gesäß-, Schulter- und Rumpfmuskulatur.

Mit sportlicher Betätigung tun wir uns selbst, mit Müllbeseitigung unserer Nachbarschaft etwas Gutes.

 

Freitag, 8. Juni 2018
15.00 - 17.00 Uhr
Treffpunkt: Pallasstraße 5 | QM - VorOrtBüro

Kommt in Laufkleidung und Laufschuhen. Wir bringen Müllwerkzeuge.

Stefanie Puschmann SCHÖNEBERG BEWEGT SICH: Aufwärmtraining und Bewegungseinheiten
Regine Wosnitza BOULEVARD POTSDAMER: Streckenführung

 

Das erste Plogging im Gebiet des BOULEVARD POTSDAMER findet am Aktionstag „BERLIN MACHEN“ statt. Er möchte uns für unsere besondere Verantwortung für eine saubere und gepflegte Stadt sensibilisieren. Überall in Berlin werden Engagierte unterwegs sein und den öffentlichen Raum so gestalten, dass wir uns alle darin wohl fühlen können.

Stadtradeln 2018 - 3. bis 23. Juni 2018

Auch im diesen Jahr beteiligt sich der BOULEVARD POTSDAMER wieder mit einem Team beim STADTRADELN in Berlin. Es findet vom 3. bis 23. Juni statt.

Damit radeln wir gemeinsam für eine verbesserte Infrastrukur im Radverkehr, für den Klimaschutz, für mehr Lebensqualität in den Kommunen. Diese Verbesserungen kommen letztendlich auch allen Menschen, die hier an der Potsdamer Straße leben und arbeiten zu Gute.

Wer mitmachen möchte, kann sich hier ganz einfach anmelden und für das Team registrieren 

Zugelassen sind alle Fahrzeuge, die im Sinne der StVO als Fahrräder gelten (dazu gehören auch Pedelecs bis 250 Watt). 

Die geradelten Kilometer (privat und beruflich) könnt ihr auf verschiedene Arten eintragen

- über die Stadtradeln APP auf dem Smartphone https://www.stadtradeln.de/app/ 
- im eigenen Stadtradeln – Internetbereich 
in einer Excel-Datei, die hier heruntergeladen werden kann. Bitte diese Datei nach jeder Woche an wosnitza@ig-potsdamer-strasse.de schicken.

Am nächsten Sonntag geht es los. Bei Fragen einfach eine Email an wosnitza@ig-potsdamer-strasse.de schreiben.

Ehrenamtliche gesucht

Ehrenamtliche zur Begrünung und Pflege von Baumscheiben und anderen grünen Inseln gesucht

Für die Begrünung und die Pflege von Baumscheiben, Pflanzsäcken und anderen grünen Inseln entlang der Potsdamer Straße und in der Nähe des Kleistparks suchen wir offene und motivierte Menschen, die uns unterstützen. Um die Potsdamer Straße und einen kleinen Teil der Hauptstraße ansprechender und lebenswerter zu gestalten, haben wir im Rahmen des Projektes BOULEVARD POTSDAMER - Eine Straße wird GRÜN! letztes Jahr mit den ersten Begrünungsmaßnahmen begonnen. Mit deiner Hilfe kann das Projekt weiterwachsen.

Als Ehrenamtliche/r kannst du dich regelmäßig in unser Projekt einzubringen, die Begrünung im Jahresverlauf wachsen sehen und die Vielfalt des Kiezes kennen lernen.

Deine Aufgaben (2 Stunden pro Woche, freie Zeiteinteilung)
• Begrünen, gießen, pflegen
• Anliegen der Gewerbetreibenden und Anwohner_innen in Bezug auf die Begrünung
entgegennehmen
• Material beschaffen
• Fotos machen

Was du mitbringst
• Du interessierst Dich für den Austausch mit Menschen unterschiedlicher Herkunft
• Du hast Lust, Erde an den Händen zu spüren und Pflanzen zu pflegen
• Du kannst uns vorschlagen, wie du dich noch einbringen möchtest

Wir bieten dir
• ein gut gelauntes, engagiertes Team
• Arbeit im Freien bei Sonne und Wind
• Ein Bestätigungsscheiben, dass du in unserem Projekt tätig bist

Haben wir dein Interesse geweckt?
Dann möchten wir dich kennen lernen. Kontaktiere uns unter wosnitza@ig-potsdamer-strasse.de . 

Aufruf Zur Mietendemo

Sagen Sie das auch? ein besonderer Vorteil des Gebiets um die Potsdamer Straße ist Vielfalt und das tolerante Miteinander unterschiedlicher Menschen, sei es im Privat- oder im Arbeitsleben! Die Interessengemeinschaft Potsdamer Straße setzt sich für den Erhalt dieser Vielfalt ein. Ihr Ziel ist die Vernetzung und Vertretung aller Anwohner*innen und Gewerbetreibenden im Gebiet. All dies gilt es zu erhalten.

Deshalb unterstützt die IGP den Aufruf des Stadtteil-Forums Tiergarten-Süd

In dem Aufruf heißt es:

Wir sehen in unserem Stadtteil sehr genau, wie schnell Verdrängung erfolgen kann. Da wird ein Häuserkomplex mit ehemaligen Sozialwohnungen von Investoren gekauft, es wird luxusmodernisiert und eine Verdoppelung der Nettokaltmiete angekündigt. er nicht zahlen kann, muss die Wohnung aufgeben, die dann modernisiert als Eigentumswohnung für 4-4.500 € je m² verkauft wird. So geschieht es gerade in der Lützow- / Ecke Genthiner Straße mit fast 100 Wohnungen.
Die Mieten bei Neuvermietungen im Stadtteil sind mit die höchsten in der Stadt.
Es wird extrem viel gebaut, es wird eng: Aber 90% der Wohnungen sind sehr teure Eigentumswohnungen, nur für Spitzenverdiener.
Überall ist zu sehen: Es geht nur um Profitmaximierung, nicht um Wohnraumversorgung.
Dagegen wollen wir demonstrieren.Eine Umgestaltung der Potsdamer Straße würde Auswirkungen auf den Lieferverkehr haben. Das muss nicht unbedingt negativ sein. Wir werden mit den Gewerbetreibenden in diesem Frühjahr in Kontakt treten, um weitere Details von Ihnen zu erfahren bezüglich Lieferhäufigkeit, Liefermenge etc. Diese können dann in die Planungen einbezogen werden.

Dagegen müssen wir demonstrieren, z.B. mit folgenden Forderungen:

Gegen Verdrängung durch Luxusmodernisierung!
Für bezahlbare Mieten
Gegen Umwandlung in Eigentumswohnungen
Wohnen darf keine Ware sein
Für Neubau bezahlbarer Wohnungen, keine Luxuswohnungen
Milieuschutz jetzt!
Für Milieuschutz für Gewerbe
Für mehr öffentlich geförderten Wohnungsbau
Bodenspekulation stoppen!
Für Besteuerung von Spekulationsgewinnen

Folgen Sie dem Aufruf und gehen Sie mit Ihren Nachbar*innen, Mitgliedern des Stadtteil-Forums und der IGP zur Demonstration.

Viel Grün und Frisches

Coxorange Kreative Gesellschaft

Die Interessengemeinschaft Potsdamer Straße ist Träger des Projektes BOULEVARD POTSDAMER – eine Straße wird GRÜN!. Es startete im Jahr 2017 und wird kontinuierlich fortgesetzt. 

Mit dem Projekt setzen wir Impulse für die Entwicklung der Potsdamer Straße. GRÜN ist dabei unser verbindendes Element. Es steht für mehr Natur in der Straße, für ökologisches Handeln, für Vielfalt und Lebensqualität und für eine ausgewogene soziale Mischung. 

Alles über BOULEVARD POTSDAMER - Eine Straße wird GRÜN!

Das Projekt ist nicht statisch, sondern so angelegt, dass es in den kommenden Wochen und Monaten und Jahren wächst und auch Ideen für die Zukunft gedeihen können.