BOULEVARD POTSDAMER gewinnt Zuschlag bei Zentreninitiative Mittendrin

Die Interessengemeinschaft Potsdamer Straße hat als Träger den Zuschlag bei dem Wettbewerb "MittendrIn Berlin!" erhalten. Senatsbaudirektorin Regula Lüscher sagte zu den drei Konzepten, die prämiert worden sind: „Es ist unser Ziel, die Vielfalt der Berliner Kieze und ihrer Zentren zu stärken, denn dort engagieren sich die Berlinerinnen und Berliner für ihre Stadt. Die pfiffigen Ideen der Teilnehmenden des Wettbewerbs MittendrIn sind auch in diesem Jahr bemerkenswert. Ich freue mich über die Entscheidung der Jury für die drei Projekte, denn sie stehen mit ihren Eigenschaften exemplarisch für Berlins Geschäftsquartiere: vielfältig, kooperativ, einzigartig.“ (gesamte Pressemitteilung)

Wir gratulieren auch ganz herzlich unseren Mitgewinnerinnen Julia Roth, Anka Büchler und Christiane Kürschner von dem Projekt „Gründerzeit 2.0" in der Langhannsstraße in Weißensee und Susanne Reumschüssel und Verena Selmert vom "Boxenstopp Wilhelminenhofstraße“ in Schöneweide. 

Die Erstellung des Konzeptes für BOULEVARD POTSDAMER erfolgte durch Kerstin Lassnig - urbos | Leitbild Potsdamer Straße, Maria Kiczka-Halit - LOK.a.Motion | gemeinsam wirtschaften an der Potsdamer Straße, Ute Großmann - mpr | QM Schöneberger Norden und Regine Wosnitza - wosnitza-berlin.de | IGP. 

IDEE des Konzeptes ist es, mit der Umsetzung des Konzeptes BOULEVARD POTSDAMER – eine Straße wird GRÜN! im Rahmen der ausgeschriebenen Kategorie: „Mitten-drin Berlin! Impulse“ Anstöße für eine nachhaltige und ökologische Veränderung an der Potsdamer Straße zu geben. GRÜN soll im physischen Sinne und durch verschiedene „grüne“ Aktivitäten als das verbindende Element und das Markenzeichen der geplanten Aktionen wirken.

Bereits im Vorfeld stieß das Konzept an der Potsdamer Straße auf großes Interesse und dies resultierte in Absichtserklärungen von insgesamt 38 Akteuren, Initiativen, Bezirksämter, Gewerbetreibenden und Einzelhänder, sich an dem Projekt zu beteiligen. 

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Die IGP unterstützt QR Schöneberger Norden in seinem Begehren an GEWOBAG und Politik

Steinmetzstrasse

Im Dezember erfuhr der Quartiersrat Schöneberger Norden auf der Präventionsratsitzung, dass die GEWOBAG Mieterhöhungen von über 13% fordert. Und zwar zu einem Zeitpunkt - wie es im Offenen Brief heißt - an dem in der Koalitionsvereinbarung des neuen Senats von Berlin zu den städtischen Wohnungsbaugesellschaften folgendes vereinbart wurde: „Als Sofortmaßnahmen werden die Mieterhöhungsmöglichkeiten für Bestandsmietverträge für vier Jahre auf maximal zwei Prozent jährlich beschränkt."

Der Quartiersrat wurde darauf hin aktiv und berief im Januar eine Mieterversammlung ein. Dort wurde offensichtlich, dass MieterInnen in bis zu 20 Häusern der GEWOBAG im Schöneberger Norden von solchen Mieterhöhungen betroffen sind. 

Die Interessengemeinschaft Potdsamer Straße beobachtet mit Sorge die Entwicklungen auf dem freien Wohnungsmarkt im Gebiet. Gebaut werden fast ausschließlich Luxusappartments, Mietwohnungen sind fast gar nicht mehr zu finden und der Mietspiegel geht langsam und stetig nach oben und somit werden noch mehr Menschen aus diesem Quartier mittelfristig vertrieben. 

In dieser Situation geht es u.E. nicht an, dass die GEWOBAG, die als Wohnungsbaugesellschaft noch einen gewissen Verantwortung in der Zurfügungstellung von bezahlbarem Wohnraum hat, eine Lücke zwischen der Wahl 2017 und der Konstituierung der neuen Koalition bzw der Umsetzung von angekündigten Gesetzen ausnutzt, um noch im letzten Moment Mieterhöhungen durchzubringen, die in naher Zukunft ungesetzlich wären. 

Lesen Sie den Offenen Brief und erfahren Sie, wo Sie sich informieren können. 

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